Darmstadt

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Kommunale und globale Themen am Umweltkampftag

An einer Kundgebung von Umweltgewerkschaft, Westwald-Allianz, Naturfreunde, Wählerinnen und Wähler gestalten Darmstadt (WGD), Opel-Kolleginnen und -kollegen, Transition-Town, dem Migrantenverein Halkevi, dem kurdischen Verein, MLPD und Rebell beteiligten sich dauerhaft 50 Aktive.

Korrespondenz

Die Musikgruppe Pueblo zog viele Besucher der Einkaufszone mit ihren kämpferischen Liedern an, so dass gut 200 Leute zuhörten und an die Info-Stände kamen. Transition-Town machte konkrete Vorschläge am offenen Mikrofon zur Änderung des eigenen Verhaltens zum Klimaschutz, die WGD griff scharf die Klimapolitik der grün-schwarzen Stadtregierung und die Kommerzialisierung des Wasserverbands an.

 

Ein Sprecher von Pro-Bahn kritisierte den gestrigen Beschluss der Bahn zum Ausbau der Strecke Frankfurt-Mannheim, der zu weiterer Waldzerstörung und Lärm im Westwald führt. Die Opel-Kollegen, Migranten, MLPD und REBELL betonten den notwendigen Schulterschluss von Arbeiter- und Umweltbewegung national und international zum Kampf gegen Umweltzerstörung, Ausbeutung und Unterdrückung, Nationalismus, Rassismus, Faschismus und imperialistische Kriege. Sie sprachen sich alle dafür aus, das grundlegende Problem hinter allem, dem Kapitalismus, zu lösen.

 

Die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ fand Unterstützung bei politisch aktiveren Menschen, andere lehnten ab oder wollten klären, was das ist und warum das nötig ist. Viele der Beteiligten unterstützen den Vorschlag der MLPD, im Januar eine gemeinsame Veranstaltung zur Corona-Pandemie zu machen.