Bericht eines Genossen der Marxistisch-Leninistischen Plattform Russland¹

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Zweite Welle des Coronavirus in Moskau – in der Bevölkerung wächst die Verärgerung

Bei uns werden in der zweiten Welle der Pandemie keine so strengen Einschränkungen der Bewegungen in der Stadt für die gesamte Bevölkerung verordnet, wie es in der ersten Welle war, als man für den Gang durch die Stadt einen elektronischen Pass mit QR-Code und Angabe des Ziels brauchte.

Die Unternehmen sind nun verpflichtet, 30 Prozent des Personals ins Homeoffice zu schicken. Schulen und Kindergärten funktionieren. Überall in der Öffentlichkeit und in Geschäften müssen Masken getragen werden, sonst wird keine Ware an Käufer verkauft, das gilt auch für Verkäufer und Besitzer von Geschäften.

 

Im Prinzip müssen sie auch Handschuhe tragen, sonst drohen Strafen. In der Bevölkerung wächst die Verärgerung. Die Sozialpolitik der Behörden ist absolut nicht zufriedenstellend. Die wichtigsten Opfer der Epidemie waren schon bisher kleine Unternehmen: Alle Cafés, Restaurants und kleinen Läden, die nicht mit Lebensmitteln handeln, die für drei Monate von April bis Juli geschlossen wurden. Die Arbeitnehmer, die gezwungen sind, zu Hause zu bleiben, die keine kleinen Arbeiten ausführen konnten und nicht mehr als ein Viertel des durchschnittlichen Monatslohns haben.