Heidelberg

Heidelberg

Beitrag der MLPD auf Demo gegen PKK-Verbot kam gut an

Gestern protestierten vor dem Mannheimer Hauptbahnhof ca. 30 Menschen, überwiegend kurdischer Herkunft, gegen das seit 27 Jahren bestehende reaktionäre PKK-Verbot.

Korrespondenz
Beitrag der MLPD auf Demo gegen PKK-Verbot kam gut an
Kundgebung am 21. November 2020 gegen das PKK-Verbot (rf-foto)

Obwohl nur wenige Deutsche anwesend waren, gab man dem Vertreter der MLPD den Vortritt und ließ ihn als erstes sprechen; hier sein Redebeitrag.

 

Neben der Verurteilung des PKK-Verbotes und seinen Folgen zog er Parallelen zu dem TKP/ML-Prozess in München und dem Vorgehen gegen die MLPD und ihrer Vertreter und rief zum gemeinsamen Kampf gegen die Krimininalisierung von Revolutionären und Revolutionärinnen und Marxisten-Leninisten auf.

 

Die kurdische fortschrittliche Bewegung wurde zur Mitarbeit im Internationalistischen Bündnis und zur Unterstützung der Kampagne „Gib Antikommunismus keine Chance!“ aufgefordert. Die Rede traf auf große Zustimmung, was sich auch beim anschließenden Verkauf des Rote Fahne Magazins (fünf Exemplare) und 2,50 € Spenden niederschlug. Danach sprach der Vertreter der kurdischen Bewegung, der u.a. anschaulich auf die Folgen des PKK-Verbotes einging und die Aufhebung dieses Verbotes forderte.

 

Kurz vor Abschluss der Kundgebung kam dann noch der Vertreter der Linkspartei R. Schuster, der solidarische Grüße von der Kreisversammlung der Linken Mannheim überbrachte. Er informierte die Anwesenden darüber, dass man dort erneut Gökay Akbulut als Kandidatin für die Bundestagswahl 2021 nominiert habe. Er forderte ebenfalls die Aufhebung des PKK-Verbotes und den Stopp der Waffenlieferungen an das Erdoğan-Regime.