Esslingen

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Montagsdemonstration gegen Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen!

Unsere 590. Montagsdemo versammelte sich in einem weiten Kreis - etwa 15 Interessierte und aktive Zuhörer und Zuhörerinnen unter Beachtung der angeordneten Hygienemaßnahmen (Abstand mit Bodenmarkierungen, Mund- und Nasenschutz und Tüten über das Mikrofon). Immer wieder blieben Passanten stehen, immer wieder gab es Zustimmung zu den Beiträgen der Redner.

Korrespondenz

An diesem Tag stand die Gesundheitspolitik der Regierung(en), die zu einem massiven Abbau der demokratischen, der persönlichen und der Freiheitsrechte missbraucht wird, im Fokus. Keine Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung!

 

In der Anmoderation wurde auf die Geschichte unserer Montagsdemo verwiesen und wie aktuell heute das damalige Anliegen wieder ist.

 

Ein spezielles Thema war Hartz IV. Nach entsprechenden konkreten und geharnischten Kritiken an den zuständigen Politikern und an den letzten Erhöhungen der Hartz-IV-Bezüge traute sich auch eine junge Frau ans Mikrofon. Wir kannten sie bis dahin nicht, sie sagte, sie traut sich auch das erste Mal, ein Mikrofon in die Hand zu nehmen und auch ihre Sorgen öffentlich zu machen. Sie sprach sehr emotional. Die Folge des Hartz-IV-Bezugs und der damit verbundenen Beschränkungen im täglichen Leben führten dazu, dass das Jugendamt ihr den Sohn wegnahm, da sie sich nicht um ihn kümmere. Wir erkennen ihren Mut an. Einige unserer Frauen boten ihr an, sie könne zum nächsten Treff von Courage kommen, dort kann man beraten, wie ihr geholfen werden kann.

 

Störungen von Corona-Leugnern u. ä. waren heute nicht zu spüren.