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Rotfüchse protestieren gegen giftigen Feinstaub von Hafen und Schifffahrt

Beim Umweltkampftag am 14. November 2020, zu dem das Internationalistische Bündnis aufgerufen hatte, erreichen rund 30 ständige Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Altonaer Bahnhof viele Hundert Passanten, von denen immer etliche im Einkaufsstrom innehielten, um dem Moderator und vielen Beiträgen am offenen Mikrofon zu lauschen.

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Diese deckten aus den verschiedensten Blickwinkeln die dramatischen Umweltverbrechen im Übergang zu einer Umweltkatastrophe auf. Viele blieben aber nicht dabei stehen. Denn der Massenwiderstand ist in den letzten Jahren weltweit enorm angestiegen und zählt inzwischen viele Millionen Umweltkämpfer. Das macht Mut für den weiteren Neuaufbau einer internationalen Umweltbewegung, die sich im engen Schulterschluss mit der Arbeiterbewegung den gesellschaftsverändernden Kampf auf die Fahnen schreibt. Der Geist und die Anerkennung für die Leistungen der ICOR belebten die Redebeiträge. Sie festigten das Bewusstsein, dass man nur Erfolge erzielt, wenn die gemeinsamen Kräfte von Religion bis Revolution gleichberechtigt an einem Strang ziehen.

 

Große Aufmerksamkeit erregten die Finkenwerder Rotfüchse mit  der Vorstellung ihrer selbst gemalten Plakate, vor allem gegen den giftigen Feinstaub von Hafen und Schifffahrt. Peperoni, die ihr Instrumentarium Gitarre und Mandoline am Samstag erweiterten um Ukulele, Tuba, Akkordeon und Pauke, trug mit revolutionären und mit Spottliedern zur Stimmung bei.

 

Die Flugblätter der beteiligten Organisationen gingen massenhaft weg und etliche Exemplare des Rote Fahne Magazins wurden verkauft. Alles in allem ein – gerade auch unter Corona-Bedingungen - lebendiger, erfolgreicher und von Zuversicht geprägter Kampftag für die Rettung der Umwelt vor der Proftigier. In diesem Sinne trug die Kundgebung auch bei zum 4. ICOR-Umweltkampftag weltweit.