Kassel

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Gutes Ergebnis der Spendensammlung mit "AKW-Vernichtung"

Beim Umweltkampftag am 14. November hat der Kreis Kassel der MLPD einen Stand in der Innenstadt gemacht und sich auf die Kampagne „Gib Antikommunismus keine Chance!“ konzentriert.

Korrespondenz

Die Rotfüchse haben zusammen mit dem REBELL selbst gemachte AKWs zum Vernichten gegen Spenden verteilt. Manche Leute haben auch einfach so gespendet, da sie die Idee mit den essbaren AKWs so gut fanden. Allein damit hat der Jugendverband REBELL mit den Rotfüchsen 61,50 Euro an Spenden eingenommen. Die Umweltgewerkschaft hat auf dem Platz mit einem Stand für das Interesse der Passanten geworben.

 

Wir von der MLPD haben an unserem Stand gezielt die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" in den Mittelpunkt gestellt. Die Umweltbewegung muss mit dem Antikommunismus auch unbedingt fertig werden, denn ohne dass die sozialistische Perspektive in der Umweltbewegung Sitz und Stimme hat, ist sie nicht wirklich überparteilich und hat nicht den notwendigen Biss. Marxisten-Leninisten aufgrund antikommunistischer Vorbehalte ausschließen - das geht gar nicht.

 

Wir haben bei dieser Art, die Leute anzusprechen, viele positive Rückmeldungen erhalten und Kontakte gewonnen. Wir haben 37 Unterschriften für die Kampagne "Gib Antikommunismus keine Chance!" gesammelt sowie 14 Unterschriften für die Wahlzulassung der Internationalistischen Liste/MLPD für die Bundestagswahl 2021.

 

In unseren Gesprächen über Umweltthemen wurde viel über die Möglichkeiten einer alternativen Energieversorgung diskutiert und wie man den Individualverkehr einschränken kann. In Verbindung mit unserer Unterschriftensammlung stand in den meisten Gesprächen das ganze kapitalistische System zur Diskussion. Die Grünen werden wegen ihrer Befürwortung des Weiterbaus der Autobahn A49 und der Zerstörung des Danneröder Walds vor allem von Jugendlichen völlig berechtigt stark angegriffen. Dann, wenn sie etwas ändern könnten, pochen sie auf die Einhaltung von 40 Jahre alten Beschlüssen, während sie gleichzeitig bereit sind, aktuelle Verträge über Klimaschutzziele sofort zu brechen.