Automobilarbeiter

Automobilarbeiter

IAC solidarisch mit Daimler-Belegschaften!

Für die Internationale Automobilarbeiter Koordinierung (IAC) schreiben Ed Cubelo (Philippinen) und Dieter Schweitzer (Deutschland) an die Belegschaften bei Daimler:

Weltweite Solidarität im Kampf gegen die massiven Angriff auf die Daimler-Belegschaften! Konzernweiter Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz! Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Empörung lehnen wir die am 23 September bekannt gewordenen provokativen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von Standorten und zu weiterer massenhafter Vernichtung von Arbeitsplätzen in Deutschland ab. Im Juli wurde noch in einer Eckpunkte-Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 zugesichert. Aktuell wurde bei MAN, wo 9500 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, die Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungsgarantie bis Ende 2029 gekündigt. Es zeigt sich, dass diese Vereinbarungen lediglich Beruhigungspillen sind. Jetzt verkündet der Daimler-Vorstand auf einer Investorensitzung: Die Profitlinie muss höher werden, 20 Prozent „Einsparungen“ - vor allem beim Personal. Geschätzt wird von Insidern das in den nächsten Jahren insgesamt 20.000 bis 30.000 Arbeitsplätze bei Daimler vernichtet werden sollen. Daimler orientiert auf „freiwillige“ Abfindungen, Altersteilzeit oder Frühpensionierungen. Doch jeder vernichtete Arbeitsplatz fehlt unserer Jugend schmerzlich. Deshalb: Kampf um jeden Arbeitsplatz! …