Internationalistische Liste / MLPD

Internationalistische Liste / MLPD

Augsburg: 200 Unterschriften zur Wahlzulassung für die Bundestagswahl gesammelt

Die Rote Fahne Redaktion sprach mit Sami Baydar, Kandidat auf der Landesliste der Internationalistischen Liste / MLPD, darüber, wie er erfolgreich Unterstützungsunterschriften für die Zulassung zur Bundestagswahl sammelt:

Augsburg: 200 Unterschriften zur Wahlzulassung für die Bundestagswahl gesammelt
Sami Baydar (rf-foto)

Rote Fahne: Sami, Du sammelst Unterschriften für die Wahlzulassung der Internationalistischen Liste MLPD zur Bundestagswahl. Wie viele Unterschriften hast Du den schon zusammen?

 

Es sind insgesamt über 200 Unterschriften. Darunter sind 120 für die Landesliste Bayern und 80 Stimmen für den Direktkandidat Augsburg, Emil Bauer.


Rote Fahne: Wie ist Deine Herangehensweise?

 

Ich spreche mit den Leuten offen über die gesellschaftlichen Probleme, die der Kapitalismus verursacht, wie Ausbeutung, Umweltzerstörung, Krieg und Armut. Gleichzeitig stelle ich, als Lösung dieser Probleme und „Medizin“ dieser „Krankheiten“ des Kapitalismus, den Sozialismus als bessere Alternative vor. Man muss dafür auch politisch arbeiten um dieses Ziel zu erreichen.

 

Rote Fahne: Du kandidierst ja auch selbst. Stellst Du Dich den Leuten auch als Kandidat vor?

 

Die überwiegende Mehrheit der Stimmen habe ich in meinen Kiosk-Geschäft gesammelt. Dafür haben wir einen Flyer erstellt, wo sich ich als Kandidat auf der Landesliste und Emil Bauer als Direktkandidat der Internationalistischen Liste / MLPD kurz vorstellen. Meine Kunden kennen mich alle als politisch engagierten Marxisten-Leninisten. Anfangs war das alles noch mit Misstrauen verbunden, aber mittlerweile sind sie alle etwas offener für den Kommunismus geworden und deswegen konnte ich auch über 50 Unterschriften für die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" sammeln.

 

Rote Fahne: Was möchtest Du den Leserinnen und Lesern noch sagen?

 

Unser Genosse Lenin sagte, die Beteiligung an den Parlamentswahlen und am Kampf auf der Parlamentstribüne sei „für die Partei des revolutionären Proletariats unbedingte Pflicht, gerade um die rückständigen Schichten ihrer Klasse zu erziehen, gerade um die unentwickelte, geduckte, unwissende Masse auf dem Lande aufzurütteln und aufzuklären.“ Lenin erinnerte an den deutschen Revolutionär Liebknecht, der als Abgeordneter der SPD im Reichstag gegen den Krieg sprach und so den Kriegsgegnern auf der Straße und in den Betrieben den Rücken stärkte.