Videokonferenz

Videokonferenz

Internationale Solidarität hilft chinesischen Arbeitern

Am 13. November fand eine interessante Videokonferenz zu Arbeitskämpfen in China statt. Die Konferenz war vom „Forum Arbeitswelten“ und der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert worden.

Von fh

Jake Lin (Universität Bielefeld) sah China als Teil des imperialistischen Systems. Es gibt kein Koalitions- und Streikrecht. Die Mehrheit der Arbeiterklasse sind Wanderarbeiter, die kaum soziale Rechte haben und unter Überausbeutung leiden. In den letzten zehn Jahren hat eine Abwanderung von Industriebetrieben nach noch billigeren Ländern in Südostasien begonnen, unter der zuerst die Wanderarbeiter leiden.

 

Frau Tian Miao (Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main) betonte, dass die Unzufriedenheit der Arbeiter groß ist, aber der Druck ebenfalls, was hohe Anforderungen an die Organisierung von Kämpfen stellt.

 

Der Honda-Streik vor zehn Jahren erreichte bestimmte Zugeständnisse bis hin zur Gründung einer eigenen (Betriebs-)Gewerkschaft. Damals gab es etwa 100 Kämpfe, die durch diesen Streik ermutigt wurden.

 

Der Kampf der Leiharbeiter bei Volkswagen 2017 für gleichen Lohn und unbefristete Verträge bekam viel Solidarität. Besonders die Solidarität aus Deutschland war extrem wichtig für die Arbeiter, als es schwierig wurde.

 

Bei dem Streik der Belegschaft von Jasic in Shenzhen 2018 kamen viele linke Studenten aus dem ganzen Land nach Shenzhen. Sie brachten den Arbeitern die Politik von Marx und Mao nahe. Die tatkräftige Unterstützung der Studenten öffnete das Interesse für die politischen Positionen. Genau davor hat die Parteiführung der revisionistischen „KP Chinas“ Angst.

 

Es war eine wichtige Botschaft, dass Solidarität viel bewirken kann.