Daimler LKW Werk Kassel

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Konzernweiter Kampf um jeden Arbeitsplatz

Gestern Mittag waren wir vor dem Tor und haben die Stoßstange verteilt und ausgerufen "Kampf um jeden Arbeitsplatz konzernweit, PKW und Truck zusammen".

Korrespondenz

Die Kollegen wollten unbedingt wissen, was an anderen Standorten los ist und begrüßten einen konzernweiten Zusammenschluss sehr. Eine Kollegin meinte, da würden lauter Sachen drin stehen, von denen die Belegschaft nicht informiert würde. Die IG Metall im Werk hatte vor ein paar Tagen anlässlich der Solidarität mit den Kollegen in Untertürkheim und Berlin die Postkartenaktion durchgeführt und eine kleine Protestaktion im Werk gestartet.

 

Am 3. Dezember fand gar nichts statt und die Aktion war den Kollegen auch nicht bekannt. Die Kasseler Kollegen wurden erst wochenlang von der Werksleitung in Panik versetzt, doch jetzt würde die Werkleitung beschwichtigen, dass die Kollegen sich keine Sorgen machen brauchen. Dabei kam es groß in der örtlichen Presse, dass bis zu 1500 von 3000 Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen.

 

Mit zwei Kollegen haben wir uns verabredet, welche Schritte jetzt nötig sind um die konzernweite Solidarität zu organisieren und wie die kämpferische Gewerkschaftsarbeit im Betrieb zu gestärkt werden kann. Einige Kollegen unterschrieben für die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" und viele nahmen die Fortschrittsbroschüre mit.