Belarus

Belarus

Mutiger Widerstand von Tausenden auch am 19. Demonstrationssonntag

Auch am 6. Dezember versammelten sich Tausende in der Hauptstadt von Belarus, Minsk, und in weiteren Städten des Landes, um die Abwahl von Diktator Alexander Lukaschenko und die Freilassung der Gefangenen zu fordern.

Korrespondenz aus Esslingen
Mutiger Widerstand von Tausenden auch am 19. Demonstrationssonntag
Schlägertrupps des Innenministeriums belauern Demonstrantinnen und Demonstranten in Minsk (foto: Homoatrox (CC BY-SA 3.0))

Erneut wurden auch am 19. Demonstrationssonntag die friedlichen Demonstrationen von Polizei und Truppen des Innenministeriums brutal mit Schlägen und Verhaftungen angegriffen. Es gab über 100 Festnahmen. Doch dieser Staatsterror kann nur den Widerwillen gegen das kapitalistische und von Russland abhängige, autoritäre Regime Lukaschenkos vertiefen. Auch wenn die Zahlen der Demonstranten im ganzen Land abnehmen, Lukaschenkos Regime ist angezählt.

 

Als Alternative stellt sich die, den EU- und US-Imperialismus hofierende, Ex-Kandidatin Swetlana Tichanowskaja dar. Sie geht in Brüssel und Berlin bei den Regierenden westlicher Imperialisten aus und ein, fordert Sanktionen gegen Politiker in Belarus und Unterstützung für ihre Bewegung. Als seien die westlichen Imperialisten Verbündete im Kampf um Freiheit, als ginge es ihnen nicht um Macht, Einfluss und Märkte.

 

Die Protestbewegung steht vor der Aufgabe, den notwendigen Kampf gegen die Abhängigkeit von jedem Imperialismus im Bewusstsein der Arbeiter und Massen zu verankern. Um diese Auseinandersetzung massenhaft zu führen, ist die Stärkung der ICOR-Organisation „Gruppe revolutionärer Kommunisten - Roter Keil“ von entscheidender Bedeutung.