Rotfüchse versus Vivawest - 2. Runde

Rotfüchse versus Vivawest - 2. Runde

Vivawest rudert zurück – noch nicht genug!

Im September hatte der Immobilien-Konzern Vivawest den MLPD-Veranstaltern eines Rotfuchs-Sommerfests eine „dringende Abmahnung“ und die Androhung einer „ggf. fristlosen Kündigung“ ins Haus gebracht.

Korrespondenz aus Leverkusen

Auf der Rotfuchs-Wiese zwischen den Vivawest-Häusern hatten weit über hundert Leute, darunter etwa 60 Kinder, natürlich Corona-gerecht, gespielt und den Abschluss der Sommerferien gefeiert.

 

Am 28.Oktober wurde ein scharfer Protest dagegen bei Vivawest abgegeben, mit den Unterschriften von 91 Kindern und 134 Anwohnern, die Rotfüchse und ein Dutzend Nachbarn gesammelt hatten – eine tolle Zahl! In einem Brief an alle bedankten sich die Rotfuchs-Betreuer: „… Endlich haben wir eine Antwort bekommen - und wir haben einen ersten Erfolg erreicht: Es ist keine Rede mehr von fristloser Kündigung und von „unerträglichem Lärm“ bei unserem Spielefest oder von „politischer Kundgebung“! Vielleicht haben sie ja auch bei der Polizei nachgefragt, die unserem Fest "viel Erfolg" gewünscht hatte? Ein faschistischer Nachbar hatte sie schon während des Festes geholt

 

Aber die „Abmahnung“ soll trotzdem bestehen bleiben. Die Begründung, fett gedruckt: Der Rotfuchs-Betreuer hätte eine „private Veranstaltung auf unserem Grundstück“ durchgeführt, und das sei laut Mietvertrag verboten!

 

Das kann ja wohl nicht wahr sein: Wir dürfen keine Kinderfeste, keine Feiern, kein gemütliches Zusammensitzen auf den Wiesen mehr machen?

 

Also: Wir haben einen ersten Sieg, herzlichen Dank an alle, die das unterstützt haben! Bleibt gesund!