Tesla-Bau Grünheide

Tesla-Bau Grünheide

Vorläufiger Rodungsstopp

Der US-Autobauer Tesla darf nach einer Eilklage von Umweltverbänden vorerst nicht wie von ihm selbst geplant weitere 83 Hektar Wald auf seinem Werksgrundstück bei Grünheide roden. Das hat das Verwaltungsgericht in Frankfurt/Oder am Montagabend im Eilverfahren entschieden. Es handelt sich jedoch nur um einen vorläufigen Abholzungs-Stopp. Da davon auszugehen sei, dass die Rodung der 83 Hektar Waldfläche nur wenige Tage in Anspruch nehmen werde, solle mit dem Beschluss sichergestellt werden, dass keine vollendeten Tatsachen geschaffen würden. Diese werden aber seit Baubeginn ständig von Tesla eigenmächtig und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden geschaffen. Der Großteil der Werksfläche wurde bereits gerodet. Die jetzige Fläche ist vorgesehen für Container für die Bauarbeiter und um weitere Wasserleitungen zu verlegen. Im Februar gab es schon einen ähnliche Situation: Nach einem Eilantrag von Umweltverbänden wurde die Rodung zunächst unterbrochen. Nach ein paar Tagen hatte das Gericht den Eilantrag damals abgelehnt.