Umwelt

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Weltweiter November-Hitzerekord

Das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ermittelte den heißesten November seit Beginn der Wetterdatenaufzeichnungen. Im weltweiten Mittel war er um 0,8 Grad wärmer gewesen als das 30-Jahres-Mittel von 1981 bis 2010. Der Novemberrekord lag zudem 0,1 Grad über dem letzten Spitzenwert im Jahr 2016. Für die Herbstmonate von September bis November lagen die Temperaturen in Europa 1,9 Grad über dem Vergleichszeitraum. Am stärksten waren Copernicus zufolge die Temperaturabweichungen über Nordeuropa, Sibirien und dem nördlichen Polarmeer. Auch über Teilen der USA, Südamerikas, Südafrikas, über dem Tibetanischen Plateau, der östlichen Antarktis seien bedeutend höhere Temperaturen als im Durchschnitt gemessen worden, hieß es. Schon jetzt katastrophal: Obwohl der Sommer auf der Südhalbkugel gerade erst beginnt, verzeichnete Australien im Süden bereits eine Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 48 Grad.