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Hysterische „Querdenker“-Ausfälle am Rande der Montagsdemo

Auf der Essener Montagsdemo am 7. Dezember konnte man live erleben, was es mit der angeblichen Friedfertigkeit der sog. „Querdenker“ auf sich hat.

Korrespondenz

In einem Redebeitrag setzte sich Gabi Fechtner kritisch mit der „Querdenken“–Bewegung auseinander und analysierte sie als Ausdruck der faschistischen Querfront-Taktik.

 

Während des Redebeitrags näherten sich drei Frauen mit einem stadtbekannten Corona-Leugner. Während einem kurzen Gespräch mit einer der Frauen, in dem sie Corona total verharmloste und mit einer Grippe verglich, stürmte diese plötzlich aggressiv auf das offene Mikrofon zu und musste von Ordnern gestoppt werden.

 

Beim Versuch, mit der Frau zu reden, schrie sie immer nur: „Waren sie schon mal auf einer Querdenker-Demonstration?“. Ich entgegnete, dass das nicht nötig sei, weil es genug Material gibt, das zeigt, wie sich hier Faschisten aller Art, von den „Reichsbürgern“ bis zur AfD, austoben. Auf die Frage, wie sie sich die kritiklose Duldung der Reichskriegsflagge auf Demonstrationen erklärt, wo es angeblich nur um „Freiheit und Liebe“ geht, antwortete sie: Die Flagge ist nicht verboten und mit Nazis hätte das nichts zu tun.

 

Man sollte im Auge behalten, ob diese Leute auch in anderen Städten versuchen, die Montagsdemos für ihre Ziele zu missbrauchen oder zu stören.