Stuttgart

Stuttgart

So sammele ich Unterschriften – es geht leicht

In den letzten Tagen ist es mir spürbar leichter gelungen, Unterschriften für die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" und für die "Solidaritäts- und Protesterklärung" der Internationalen Automobilarbeiterkoordination (IAC) für die Daimler-Kolleginnen und -Kollegen zu bekommen.

Korrespondenz

Als parteiloser Mensch, also nicht in der MLPD, bin ich sehr zufrieden und mache so weiter. Weil ich nicht will, dass der Kapitalismus so weiter macht.

 

Ich habe jede Möglichkeit genutzt, um Unterschriften zu sammeln. Da mir beide Themen sehr am Herzen liegen, habe ich gleichzeitig für beides gesammelt. Beim Friseur, auf dem Wochenmarkt, beim Pfarrer und in der Nachbarschaft.

 

Für die Daimler-Belegschaft wurde die Unterschrift immer sofort gegeben, niemand hat abgelehnt. Elf Unterschriften in drei Tagen

 

In dieser Diskussion versuchte ich auch Unterschriften für die Anti-Antikommunismus-Bewegung zu bekommen, und es waren acht Unterschriften. Also drei weniger als für die Daimler-Belegschaft.

 

Gerade beim Kampf der Belegschaft war es schnell klar: Der Kapitalismus ist die Ursache. Während der Sozialismus nicht als Alternative gesehen wurde. Obwohl meine Argumente diese waren: Die Antikommunisten lehnen im Kern jede Alternative zum Kapitalismus ab. Und warum soll es gut sein, die Wissenschaft von Marx und Engels zu verteufeln.

 

Es waren komplizierte Diskussionen, die oft mit Vorurteilen zur MLPD einher gingen, welche, resultierend aus der Hetze der Medien, wirkten. Bei einem christlichen Menschen waren es konträre Meinungen zu Christentum und Kommunismus.