Russland

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Erdölarbeiter streiken und protestieren

Die Kollektive von Subunternehmen von Rosneft im Revier Tagul (östlich von Krasnojarsk in Sibirien) traten am 14. Dezember in den Streik.

Korrespondenz

Der Streik begann, als die Mannschaften, die turnusmäßig abwechselnd auf den Plattformen arbeiten, wechselten: Ein Teil der abgelösten Mannschaft blieb am Ort; sie protestieren gemeinsam gegen Lohnrückstände.

 

Die Belegschaft der GmbH „EWS“ im Revier Surgut (Nordwestsibirien) wandte sich fast zeitgleich an Staatspräsident Wladimir Putin. In der Videobotschaft an Putin teilten sie zusätzlich zur Forderung nach Auszahlung der Löhne mit, dass ihnen nicht einmal die Reisekosten für die Heimreise und die Rückreise zu den Plattformen bezahlt wurden, sowie, dass die Aktionäre die Ausrüstung der Ölplattformen demontieren und abtransportieren wollen. Gegen all das wehren sich die Arbeiter. Aus anderen Regionen und Unternehmen wird ebenfalls von großen Lohnrückständen, teilweise von über einem halben Jahr, berichtet.