Ukraine

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Streik im Uranbergbau

Im Uranbergwerk „Wostok GOK“, südlich von Kiew gelegen - hier arbeiten 5000 Bergarbeiter – weigern sich die Kumpel seit 7. Dezember einzufahren, weil die Arbeitssicherheit nicht gewährleistet ist.

Korrespondenz

Außerdem fordern sie die Auszahlung der ausstehenden Löhne. In der vergangenen Woche blockierten sie drei Nationalstraßen. Unmut auch in weiteren Bergbauregionen. In den Kohlegruben in Wolhynien, Westukraine, fand bereits ein Untertagestreik statt. Hier, im westlichen Donezkbecken und in den Eisenerzgruben von Kriwoj Rog, bereiten die Kumpel landesweite Streiks vor, sofern sie nicht ihre ausstehenden Löhne bezahlt bekommen.

 

Die Lohnschulden des ukrainischen Staats gegenüber den Arbeitern aus den letzten zehn Jahren belaufen sich inzwischen auf über 126 Mio. Euro, allein gut 22 Mio. aus 2020. Anstatt die Auszahlung aller Lohnrückstände anzuordnen, droht Präsident Selenski mit der Schließung der Kohlegruben, dann wären „ein für allemal die Probleme mit den streikenden Bergarbeitern erledigt“!

 

Am 19. Dezember versprach Selenski wieder einmal die Auszahlung der ausstehenden Löhne. Die erste Antwort war, dass die Kumpel der drei Urangruben von Kirovorad am 21. Dezember erneut drei Nationalstraßen blockierten.

 

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