Neukirchen-Vluyn

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Kostprobe für ein Dauerabo

Thyssen-Krupp-Steel Duisburg, Tor 3. Gewappnet mit Probenummern, schön verpackt mit rotem Band, Abokarte, Weihnachts- und Neujahrsgrüßen von den "Rote Fahne"-Verkäufern und -Verkäuferinnen und einem Schokolädchen, dazu noch die aktuelle Nummer des Rote Fahne Magazins, sind wir am Tor.

Korrespondenz

„Eine Kostprobe für ein Dauerabo“ – so starten wir unser Gespräch. „Das ist aber schön, heute ist mein letzter Tag“. Ich: "Dann bin ich heute mit meinem Geschenk genau richtig, die Rote Fahne als Arbeiterzeitung braucht man überall“. Die Kollegin: „Das freut mich aber, ich werde sie genau lesen.“

 

Ein Kollege „Das rührt mich, damit habe ich ja gar nicht gerechnet.“ Ich: "Jeder Stahlarbeiter braucht die Rote Fahne zur Orientierung, für Hintergrundwissen, schließlich ist die Vernichtung von 11.000 Arbeitsplätzen bei Thyssen kein Coronaproblem, sondern ein Kapitalismusproblem.“ Der Kollege: „Das stimmt, dann werde ich mich mal genauer damit befassen.“

 

Unsere Aktion kommt gut an und 18 Probenummern mit Abokarte werden freudestrahlend und teilweise mit erstauntem Blick genommen. Zugleich wechseln gegen Geld fünf Stück der aktuellen Nummer den Besitzer.