Corona-Pandemie

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Daimler-Arbeiter zur MLPD-Forderung nach kompletten Lockdown

Heute verteilten wir in kleinerer Auflage den "Rote Fahne News"-Artikel „Eine Karikatur auf einen echten Lockdown“, um herauszufinden, wie die Daimler-Arbeiter im Cannstatter Motorenwerk zur Forderung der MLPD nach einem zwei-bis-dreiwöchigen, kompletten Lockdown stehen.

Von wb

Bereits unser Schild, „Homeoffice für Angestellte – Arbeiter am Band – Kompletter Lockdown, auch für Betriebe, Lohnfortzahlung durch Konzerne“ wurde aufmerksam gelesen und manchmal in kleineren Gruppen gleich diskutiert.

 

Nachdem nicht nur die Kapitalistenverbände, sondern auch die Gewerkschaftsführung einen Lockdown für die Betriebe ablehnten, rechneten wir mit viel Gegenwind. Doch dem war nicht so. Es überwogen vielmehr Fragen, wie die, wer das durchsetzen soll und: „Wie soll das gehen?“ Denn den Kolleginnen und Kollegen ist klar, dass ihre Forderungen, sei es in der Tarifrunde oder im Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung auf heftigen Widerstand der Monopole stößt.

 

Doch wenn wir sagten, dass es wohl nicht sein kann, dass nur wir bisher für die Corona-Pandemie bezahlen (mit einer Lohn-Nullrunde oder als Steuerzahler für die riesigen, staatlichen Hilfspakete) und dass es deshalb richtig sei, die Lohnfortzahlung zu fordern, da stimmten viele zu. Relativ schnell konnte auch geklärt werden, dass diese Forderung nicht von der Regierung unterstützt würde, die bis heute an der Leitlinie festhält: Die Wirtschaft (sprich Konzerne) müsse am Laufen gehalten werden. Darauf zwei Kollegen: „Da müssen wir auf die Straße!“ Wir: Diskutiert das unter Euren Kollegen und Vertrauensleuten!