Philippinen

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Faschistischer Terror des Duterte-Regimes

Die Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR) erhielt verschiedene aktuelle Berichte über den wütenden faschistischen Terror des Duterte-Regimes gegen die philippinischen Massen.

Von ICOR
Faschistischer Terror des Duterte-Regimes
Guerillas der NPA präsentieren das Gewehr und singen "Die Internationale" bei der Feier zum 52. Jahrestag zur Gründung der CPP (foto: CPP)

Berichtet wird auch, dass sich immer mehr Massen dagegen in verschiedenen antifaschistischen und demokratischen und revolutionären Bewegungen und Organisationen zusammenschließen, so auch in der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP), der Neuen Volksarmee (NPA) und der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP). So ziehen sie auch ihre Schlussfolgerungen aus der massiven Armut und den Folgen der Covid-19-Pandemie. Die NPA hat neue Guerrillafronten aufgebaut und konnte den Kräften von Duterte mehrere Niederlagen beibringen.

 

Neun Führer der Ureinwohnerbewegung der Tumandog wurden vor Sonnenaufgang kaltblütig von Regierungseinheiten, teilweise im Schlaf vor den Augen ihrer Familie, erschossen. Die Tumandogs organisieren Widerstand gegen zwei riesige Staudamm-Projekte (Jalaur Megadam and the Panay River Basin Integrated Development Project). 17.000 von ihnen werden durch diese Projekte vertrieben werden. Fünf Landarbeiter wurden von Regierungseinheiten in tiefer Nacht gefoltert, erschlagen und erschossen - unter dem Vorwand, sie seien Mitglieder einer „Todesschwadron“ der NPA. Nur hat die NPA – im Gegensatz zu den Regierungstruppen – gar keine Todesschwadronen. Soldaten und Polizei hätten sich angeblich in einer Schießerei mit den Getöteten nur gewehrt.