Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld

ver.di fordert „Mindest-Kurzarbeitergeld!“

In einem Newsletter vom 22. Januar schreibt ver.di:

Korrespondenz

„Ob in der Touristik, im Frisörgewerbe, in der Sicherheitsbranche oder in Theater und Kinos ebenso wie in vielen anderen Bereichen: Hunderttausende Kolleginnen und Kollegen müssen weiter mit 70 Prozent ihres Nettogehaltes über die Runden kommen. Das reicht bei vielen an allen Ecken und Enden nicht aus und auch Ersparnisse sind aufgebraucht. So sind nach Berechnungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI-Report 62, November 2020) in der Pandemie große Teile der Niedriglohnbezieherinnen und Niedriglohnbezieher trotz des Bezugs von Kurzarbeitergeld in existenzielle Nöte geraten.

 

Wir fordern daher gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten die Regierungskoalition auf, beim Kurzarbeitergeld nochmal nachzubessern und in Analogie zum Mindestlohn ein Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von mindestens 1200 Euro zu beschießen.“

Die MLPD fordert in ihrem Corona-Sofortprogramm dazu:

  • Große Konzerne sollen, wie in § 615 Bürgerliches Gesetzbuch vorgesehen, die vollen Lohnkosten bei Produktionsstillständen zu 100 Prozent selber zahlen!
  • Kurzarbeitergeld nur für kleine und mittlere Betriebe.

 

Die Finanzierung der Kurzarbeit und ihre Aufstockung auf ein Mindest-Kurzarbeitergeld, besser noch auf 100 Prozent, könnte durch die Einführung einer „Sozialsteuer“ für die Großkonzerne finanziert werden.