Italien

Italien

Tausende Arbeiter in mindestens 25 Städten traten in den Streik

Für einen 24-stündigen Streik ab dem 29. Januar hatten die beiden Basisgewerkschaften Si Cobas und Slai Cobas aufgerufen.

Korrespondenz
Tausende Arbeiter in mindestens 25 Städten traten in den Streik
Streikaktivistinnen und -aktivisten in Neapel. (foto: Si Cobas)

In mindestens 25 Städten u. a. in Mailand, Rom, Turin, Neapel, Bologna, und anderen beteiligten sich Tausende Arbeiter aus dem Logistiksektor, dem öffentlichen wie auch privaten Gesundheitsdienst, von Verkehrsbetrieben (Bahn), öffentlichen Ämtern und aus den Schulen. Darunter waren auch viele Migranten und Flüchtlinge. Dass darüber in unseren deutschen Medien bewusst nichts berichtet wird, zeigt erneut, welche Angst die Herrschenden hier haben.

 

So etwas darf keine Schule machen, ist ihre Devise! Denn sowohl ein ermutigender nationaler 24-Stunden-Streik, als auch der kämpferische Zusammenschluss der verschiedensten Branchen und gesellschaftlichen Gruppen (Schülerinnen und Schüler, Arbeiterinnen und Arbeiter, Arbeitslose, Flüchtlinge u.v.m.) sind eine richtige gemeinsame Antwort auf das gescheiterte Krisenmanagement der Regierungen. Und sie sind Ausdruck des Kampfs gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung.

 

Im Bericht folgen Kernforderungen der Gewerkschaften nach radikaler Arbeitszeitverkürzung, gegen Massenentlassungen, für Streikfreiheit und Gesundheitsschutz, Mindestlöhne zum Leben, Neueinstellungen in Schulen, Gesundheitswesen u. a. Zu Recht werden das Profitsystem und ihre kapitalistischen Krisen als Ursachen gebrandmarkt. Unzweifelhaft werfen solche Zeiten und Kämpfe millionenfach die Frage nach einer gesellschaftlichen Alternative, einer sozialistischen Welt auf. Sie erfolgreich zu beantworten steht in der Verantwortung aller Revolutionäre und Marxisten-Leninsten - auch in Italien.