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Bürokraten fordern: Übriger Impfstoff muss weggeschüttet werden!

Nach einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) vom 9. Februar wurde ein Hausarzt am Niederrhein von weiteren Impfeinsätzen suspendiert.

Günter Wagner, Hausarzt in Gelsenkirchen
Bürokraten fordern: Übriger Impfstoff muss weggeschüttet werden!
Günter Wagner (rf-foto)

Er machte sich zweier Vergehen schuldig. Erstens hat er Restmengen verbraucht. Zweitens hat er – als unvorhergesehen Bewohner eines Altenheims nicht geimpft werden konnten – Personal im nächsten Krankenhaus geimpft. Behördlicherseits wurde darauf gepocht, dass nicht mehr als sechs Impfdosen gewonnen werden dürfen und der Impfstoff nicht anderenorts verimpft werden darf! NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU) äußerte sich laut WAZ am 8. Februar klar dazu, „dass Restmengen weggeschüttet werden müssen“. Ja, wo kämen wir denn da hin, wenn das von den Bürokraten verordnete Chaos infrage gestellt und durch selbständiges Denken und Handeln nicht eingehalten wird?

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Ich habe selbst an einem mobilen Impfteam teilgenommen. Wir haben zügig und effektiv viele Patienten geimpft. Am längsten dauerte die Kontrolle und das Ausfüllen der sechsseitigen Bögen in doppelter Ausfertigung. Was für ein massiver bürokratischer Aufwand! Bei jeder sonstigen Impfung genügt ein kurzes Gespräch mit dem Impfling. Entweder landen diese Bögen bald im Müll, wovon ich ausgehe, oder es sind zahllose Bürokraten damit beschäftigt. Was für eine Vergeudung von Ressourcen. Was gänzlich fehlt, sind Bögen für die Nachbeobachtung. Weder Regierung noch Robert-Koch-Institut (RKI) sind also an einer wissenschaftlichen Datenerhebung interessiert. Weitreichende Entscheidungen werden weiter mit dürftiger Datenlage angeordnet.