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MLPD bleibt am Werkstor!

Die MLPD Gelsenkirchen hat gegen die antikommunistisch motivierten Versuche der Direktion von BP, Verkäuferinnen und Verkäufer des „Rote Fahne Magazins“, die vor dem Werkstor der Raffinerie im Stadtteil Horst auf öffentlichem Gelände mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen, durch die Polizei entfernen zu lassen, auf der ganzen Linie gewonnen! Sie schreibt:

Von der Redaktion der Stadtzeitung "Vorort"
MLPD bleibt am Werkstor!
Blick auf die BP-Raffinerie in Gelsenkrichen-Horst (rf-foto)

Immer wieder reiben sich Kolleginnen und Kollegen verwundert die Augen: Was macht die Polizei am Werkstor in Horst? Nein, es ging nicht um einen Raubüberfall! Die Sache war weit gefährlicher: Die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) war am Werkstor! Wen veranlasste das zu einer solchen Sorge?

 

Seit dem Sommer rief der Werkschutz auf Anordnung des BP-Direktors acht Mal die Polizei, wenn die Arbeiterpartei den Kollegen die Rote Fahne anbot und mit ihnen diskutierte. Einmal kamen gleich sechs Beamte wegen der zwei Verteilerinnen! „Sechs gegen zwei Frauen – ihr solltet euch schämen!“ – so der Kommentar eines Kollegen.

 

Dabei hatte BP bzw. die VEBA längst einen Dämpfer von der Staatsanwaltschaft Essen bekommen: 2002 hatte die Geschäftsleitung ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Mitgliedsfrauen der MLPD eingeleitet, das die Staatsanwaltschaft einstellte. Denn: „ … Die Beschuldigten (haben) die Flugblätter unter freiem Himmel und insbesondere außerhalb des eingezäunten Teils des Werksgeländes verteilt. … Das Verhalten der Beschuldigten ist daher nicht strafbar.“

 

Doch die BP–Geschäftsleitung duldet ungern Widerspruch. Rechtswidrig verlangte sie von uns Mal für Mal, das Gelände zu verlassen. Und einige Monate folgte die Polizei diesem Willen. Doch BP hat sich verrechnet. Die Rote Fahne-Verkäufer beschwerten sich bei der Polizei, bestanden auf ihrem demokratischen Recht und informierten die Belegschaft. Am 22. Januar 2021 kam die Polizei wieder. Allerdings diesmal mit der Erklärung, dass sie in Zukunft dem Ruf der BP gegen die Rote Fahne-Verkäufer vorzugehen, nicht mehr Folge leisten werde. Es fand in dem Zusammenhang auch eine ausführliche Unterweisung des Werkschutzes durch die Polizei statt. Sieg auf ganzer Linie!

Worum geht es?

Die Geschäftsleitung verbreitete unter den Kollegen den Milchmädchenvergleich, man wolle in seinem Vorgarten schließlich auch nicht gestört werden. Doch der Vergleich hinkt: Der Vorgarten gehört zur privaten Wohnung und dient der persönlichen Erholung. Doch auf dem BP-Gelände tobt das gesellschaftliche Leben. Wenn BP sich das Recht nimmt, auf seinem Werksgelände der Umwelt und der Gesundheit der Kollegen zu schaden und die Arbeiter auszubeuten – dann bestehen wir Arbeiter auch auf dem Recht auf politische Meinungsäußerung und auf eigenen Parteien und Organisationen. SPD, CDU und Co. sind Monopolparteien, die sich fast nur in Wahlkampfzeiten bei den Arbeitern blicken lassen. Die MLPD ist eine Arbeiterpartei, die das ganze Jahr über ihre Arbeit in den Wohngebieten, den Betrieben oder in der Jugendbewegung macht. Die MLPD lässt sich dieses demokratische Recht auch von BP nicht nehmen!

 

„Gib Antikommunismus keine Chance!“ – Das gilt auch bei BP.

Was vertritt die MLPD?


Die MLPD ist eine revolutionäre Arbeiterpartei neuen Typs. Sie ist die einzige Partei, die derzeit einen sofortigen, vollständigen, konzentrierten Lockdown gegen die unkontrollierte Ausbreitung der Pandemie fordert, der auch die Betriebe einbezieht!

 

Die MLPD ist die einzige Partei, die gegen das ständige Abfackeln oder die Verbrennung der hochgiftigen Ölpellets im Scholvener Kraftwerk Stellung bezieht und die die Behauptung Lügen straft, es gebe keine Alternativen dazu.

 

Die MLPD setzt sich als einzige Partei für Umweltschutz UND den Kampf um jeden Arbeitsplatz ein. So würden sich die geplanten 200 Entlassungen bei BP schlicht in Luft auflösen, wenn für das ganze Werk Fackelgasrückgewinnungsanlagen in Betrieb genommen würden, mit der entsprechenden Gasometerkapazität zur Zwischenspeicherung des überschüssigen Gases.

Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!


Und schließlich ist die MLPD die einzige Partei, die für den echten Sozialismus anstelle des kapitalistischen Krisenchaos kämpft. Für eine Gesellschaft, in der nicht der höchstmögliche Profit den Takt diktiert, sondern in der der Mensch in Einheit mit der Natur im Mittelpunkt steht.

 

Das sind die Gründe, warum die BP ständig versucht, die MLPD bei der Belegschaft als gefährlich darzustellen, sie zu kriminalisieren und bei der Verbreitung ihrer Standpunkte zu behindern. Umso wichtiger, dass die BP-Geschäftsleitung nun eine Niederlage einstecken musste.

 

Wir bedanken uns auch bei den Kollegen für die Solidarität und Unterstützung! Macht euch selbst ein Bild!

 

Wir sehen uns am Tor!

 

Und dazwischen auf:

www.mlpd.de.

www.revolutionarerweg.de.

www.rf-news.de.