Mannheim / Kurdistan

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Ein Tag des Feierns und der Freude, gleichzeitig aber auch der Trauer

Ca. 100 Menschen beteiligten sich am 15. Februar an einer Kundgebung vor dem Mannheimer Hauptbahnhof.

Korrespondenz aus Heidelberg
Ein Tag des Feierns und der Freude, gleichzeitig aber auch der Trauer
Die Aktion vor dem Hauptbahnhof in Mannheim (rf-foto)

Die Aktion vor dem Mannheimer Hauptbahnhof war ein Bestandteil der Internationalistischen Woche für die Freiheit Abdullah Öcalans und des Protests gegen die Invasion der faschistischen Türkei in Südkurdistan (Nordirak). Der Veranstalter hatte den Kreis Rhein-Neckar der MLPD ausdrücklich um einen Redebeitrag gebeten. Dem kamen wir gerne nach.

 

Als erster aufgerufener Sprecher traten wir mit einem ca. zehnminütigen Redebeitrag - sozusagen als „Hauptredner“ - auf. Ausführlich ging der Beitrag auf die massive Invasion des faschistischen Erdoğan-Regimes am Mittwoch, den 10. Februar ein. Trotz militärtechnischer Überlegenheit der Invasoren gelang es der kurdischen Guerilla HPG und dem Volk einen erfolgreichen Widerstand aufzubauen, der dann am Sonntag, den 14. Februar mit einer militärischen Niederlage der türkischen Armee endete. Seit dem sind die Angriffe eingestellt. Darin besteht der Tag der Freude, der sich aber gleichzeitig mit der Trauer um die gefallenen Guerillakämpferinnen und -kämpfer mischt. Später sprach dann noch ein Vertreter der Linkspartei aus Mannheim.

 

Einig waren sich die Beiträge in den Forderungen nach der sofortigen Aufhebung des PKK-Verbotes und nach der Freilassung von Öcalan.

 

Mitglieder der MLPD boten das Rote Fahne Magazin 3/2021 und die Broschüre zu der Entstehung der neuimperialistischen Länder in türkischer Sprache an.