München

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Passanten hörten interessiert zu

Am Mittwoch, den 17. Februar, fand in München eine Solidaritätskundgebung von Solidarität International statt.

Korrespondenz

Es wurde die Solidarität mit den Geflüchteten der Welt ausgedrückt - mit besonderem Fokus auf die Geflüchteten, die unter katastrophalen Umständen in Lagern in Südeuropa untergebracht sind. Der Prozess von Alassa Mfouapon gegen das Land Baden-Württemberg spielte auf der Kundgebung ebenfalls eine zentrale Rolle - als Beispiel wie sich Geflüchtete organisiert zur Wehr setzen.

 

Auf der Kundgebung waren etwa 30 ständige Teilnehmer und es konnten trotz der relativen leeren Innenstadt einige Passanten erreicht werden, die interessiert zuhörten. In Redebeiträgen äußerten sich auch junge Geflüchtete, die zufällig vorbeikamen und schilderten ihre ausweglose Situation, die sie überhaupt erst zur Flucht getrieben hatte. Thematisiert wurde auch der Imperialismus als Hauptursache, der Millionen Menschen zur Flucht treibt. Um dem Übel an die Wurzel gehen, müssen sich die Geflüchteten zusammenschließen und organisieren, was von den Zuhörern begrüßt wurde.

 

Insgesamt ist hier deutlich geworden, dass die Flüchtlingssolidarität ein großes Bedürfnis für eine Vielzahl an Menschen ist und wir hier mit dem Aufbau von Solidarität International in München einen richtigen Weg zur Organisierung eingeschlagen haben.