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Porsche-Baustelle wird zum Corona-Hotspot

In den "DNN" (Dresdner Neueste Nachrichten) vom 24. Februar wird unter der Überschrift „Corona-Ausbruch auf Großbaustelle von Porsche“ auf Seite 1 berichtet, dass – bislang - „150 Arbeiter auf der Baustelle des Autoherstellers aus dem Volkswagenkonzern in Leipzig … positiv getestet worden“ sind.

Korrespondenz

Sie wollten "nicht ausschließen, dass noch weitere dazukommen“. Die Baustelle mit dem Erweiterungsbau liegt „in Obhut des Essener Stahlkonzerns Thyssenkrupp als Generalunternehmer … . Im Schnitt sind rund 750 Mitarbeiter von rund 70 Fremdfirmen auf dem Gelände.“ Laut der Porsche-Sprecherin wurden jetzt „die Regeln … angepasst, der Zutritt zur Baustelle ist nur noch mit negativem PCR-Test möglich“. Zusätzlich sei ein Testzentrum für die Baustelle errichtet worden. Täglich werde ein Schnelltest vorgenommen, jeden zweiten Tag ein PCR-Test.

Landesregierung: Schulöffnung trotz sich häufender Corona-Fälle

Währenddessen kündigte die Landesregierung unter CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer bereits eine Woche vor den anderen Bundesländern die Schulöffnungen an. Jetzt melden die DNN: „Fast 400 Kinder in Quarantäne - Eine Woche nach dem Schul- und Kitastart häufen sich die Corona-Fälle an den Einrichtungen.“ Und dies bezieht sich nur auf die Stadt Dresden.

 

Ein wirklich harter Lockdown auch aller Betriebe, die nicht lebensnotwendige Güter / Dienstleistungen herstellen ist überfällig, bei voller weiter Bezahlung der Beschäftigten!

Corona-Leugner dürfen sich auf der Straße austoben

Derweilen können sich ultrareaktionäre bis faschistische Corona-Leugner weiter unbehelligt auf Sachsens Straßen austoben: Die faschistische „Querdenker“-Bewegung organisierte am Samstag, den 20. Februar, mit etwa 500 Autos einen Autokorso durch die Stadt Dresden.

 

Am Montag, den 22. Februar, feierten rund 300 ihrer Anhänger, gemeinsam mit einigen hundert „Pegida“-Anhängern, dass sie „Dresdens Straßen drei Stunden in ihrer Hand hatten“. Wie jeden Montag gab es einen Gegenprotest von rund 100 - meist jungen - Menschen, Antifaschisten und Antirassisten, einzelnen Gewerkschaftern, Schülern und Studenten. Der Neuaufbau einer breiten antifaschistischen Einheitsfront im Geiste des früheren Bündnisses „Dresden Nazifrei“, unter Ausschluss des Antikommunismus, ist überfällig.