Covid-19

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Das Chaos mit den Impfzentren

Ein Wuppertaler Arzt zu Impfzentren: „Das haben wir alles den Politikern zu verdanken. In der Praxis zu impfen wäre viel sicherer, einfacher und effektiver. Das hat auch was mit Vertrauen zu tun, gerade bei älteren Menschen. Wir kennen doch den Patienten und seine Vorgeschichte am besten“.

Korrespondenz aus Wuppertal

Stattdessen - abgesehen vom Glückspiel mit der Terminvergabe - täglich neue Berichte zum Chaos mit den Impfzentren, auch wenn die Beschäftigten sich dort alle Mühe geben und Chorona-Regeln gelten:

 

  • In Ennepetal wurden an einem Tag doppelt so viele Termine vergeben, 80 alte Menschen mussten bei eisiger Kälte eine Stunde draußen warten und wurden ungeimpft nach Hause geschickt.
  • In Wuppertal gab es Warterei, weil der Drucker ausfiel und im Elektromarkt erst ein neuer beschafft werden musste.
  • In Dortmund wurde die Koordinierung der Impfvergabe von der bis dahin zuständigen kassenärztlichen Vereinigung an eine Eventfirma vergeben, die sonst Musikveranstaltungen managt.
  • Zuweilen sind auch Mitarbeiter von Sub-Subunternehmen in den Impfzentren tätig.
  • Allein das Impfzentrum in Köln kostet pro Monat 1 Mio. Euro Miete, auch wenn es wegen fehlender Impfstoffe länger leer stand oder ggf. nur halbtags geimpft wird.

 

Ein Hoch auf das Krisenmanagment der Spahn und Laschet und auf den Datenschutz!

 

Hier gibt es die aktuelle Einschätzung der Medizinerplattform des Internationalistischen Bündnisses

 

Hier ein Bericht über die Corona-Lage in der Türkei