KSK

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Terrororganisation: 50.000 Schuss Munition in der „Amnestiebox“

Nach einem Waffenfund bei einem Mitglied der staatlich ausgerüsteten und finanzierten Terrororganisation Kommando Spezialkräfte (KSK), der „Elitetruppe“ der Bundeswehr, im vergangenen Mai in Sachsen, wurde Ende Januar diesen Jahres der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten eröffnet.

Von hkg

Jetzt deckten Recherchen des NDR und WDR auf, dass schon im vergangenen Frühjahr aufgedeckte Fehlbestände an Munition in sogenannte „Amnestieboxen“ bis zum 24. April 2020 zurückgelegt werden konnten. (siehe hier)

 

Dabei kamen insgesamt ca. 50.000 Schuss Munition verschiedener Kaliber und Handgranaten zusammen - mehr als vermisst wurde! Verantwortlich für diese „Amnestie“ war der KSK-Kommandeur, General Markus Kreitmayr. Doch eine Amnestie kann nicht der Vorgesetzte dieser KSK-Einheit aussprechen, sondern nur der Bundestag oder der Bundespräsident. Der Kommandeur habe damit, so Tobias Lindner, Grünen-Abgeordneter im Bundestag, „Strafvereitelung im Amt“ ausgeübt.¹

 

Der ganze Vorgang zeigt, dass es mit den Maßnahmen der Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht weit her ist. Sie hatte im vergangenen Jahr die zweite Kompanie des KSK aufgelöst und die ganze Truppe „in den Bewährungszustand“ versetzt. Dieses, nachdem faschistische Umtriebe in der Truppe bekannt geworden waren. Was ist daraus geworden? Die Aufdeckung dieses neuerlichen Skandals rechtfertigt einmal mehr die Forderung der MLPD nach sofortiger Auflösung der KSK-Truppe. Solche „Gefährder“ für die Sicherheit der deutschen Bevölkerung lässt man bisher immer unbehelligt. Stefan Engel, der langjährige Vorsitzende der MLPD, ist bis heute noch als „Gefährder“ in den Akten. Dieser Skandal muss sofort beendet werden!