Neuer Skandal beim KSK

Neuer Skandal beim KSK

Faschistische Terrororganisation amnestiert Mitglieder

Seit dem Jahr 2010 werden bei der staatlich ausgerüsteten und finanzierten faschistischen Terror-Organisation KSK (Kommando Spezialkräfte) über 60.000 Schuss Munition vermisst.

Von ffz

Als wäre das in Zusammenhang mit den anderen faschistischen Vorgängen in der „Eliteeinheit“ nicht schon Skandal genug, so setzt die Führung des KSK jetzt noch einen drauf.

 

Wie jetzt bekannt wurde, durften KSK-Soldaten im vergangenen Jahr die unterschlagene Munition wieder zurückgeben – und das ohne negative Konsequenzen.

 

Man stelle sich das vor: Bei einem Privatmann, bei dem Munition in der Wohnung, im Garten, oder im Keller gefunden wird, rückt im härtesten Fall ein SEK-Kommando der Polizei an und derjenige wird wegen illegalen Waffenbesitzes bis hin zu Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz angeklagt. KSK-Soldaten, die sich genau dieser Vergehen schuldig gemacht haben, gehen straffrei aus, wenn sie die von ihnen gestohlene Munition anonym in einen aufgestellten Container befördern und sich dann entfernen. Frei nach dem Motto: Seid so nett und gebt uns die Sachen wieder, dann droht euch auch keine Strafe.

 

Was hier seitens der KSK-Kommandeursebene um Kommandeur Markus Kreitmayr angezettelt worden ist, ist nichts anderes als die Vereitelung der Aufklärung von Straftaten. Was hier passiert ist, ist schwerkriminell.

 

In Sachen KSK ist das Fass mittlerweile nicht mehr am Überlaufen, sondern es rauscht wie ein Wasserfall. Die staatlich ausgerüstete und finanzierte faschistische Terrororganisation KSK gehört sofort aufgelöst, und derjenige, der für diese Amnestie verantwortlich ist, muss sofort zurücktreten und sich für diese Straftat verantworten.