Ethikrat

Ethikrat

Moralischer Taktgeber der Bundesregierung

Der Deutsche Ethikrat wird für vier Jahre berufen - durch Vorschläge zur Hälfte vom Bundestag und Bundesregierung.

Korrespondenz aus Wuppertal

Seine Mitglieder dürfen keinem Parlament und keiner Regierung angehören. Er gibt sich selbst Aufträge oder erhält sie von der Regierung und macht nicht bindende Empfehlungen. Er besteht aus 26 Mitgliedern, fast ausschließlich Professoren, die ein „plurales Meinungsspektrum vertreten“ sollen. Wie treffend, dass nach einer Untersuchung der Forschungsgruppe Fowid zur Zeit mindestens 17 von ihnen ein christliches bzw. religiöses Weltbild haben. Aller professorale Sachverstand in Ehren - doch man muss kein Hellseher sein, wie da u. a. Empfehlungen zu Sterbehilfe, Schwangerschaftsabbruch, Präimplantationsdiagnostik etc. ausfallen.

 

Die Moral der Ethikkommision folgt der kapitalistischen bürgerlichen Ideologie und Moral. Seit Marx und Engels wird den Kommunisten vorgeworfen, sie hätten keine Moral. Ja wir lehnen die Heuchelei von einer Moral ab, die von einem übernatürlichen, klassenlosen Begriff und dem Vorrang der Profitmacherei abgeleitet wird. Unsere Moral ist dagegen den Interessen und der Solidarität der Arbeiterklasse und der Masse der Weltbevölkerung untergeordnet.

 

Im Sozialismus würden im Falle einer Pandemie die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen in Massendebatten beraten und alle notwendigen Maßnahmen getroffen. So heißt es im Programm der MLPD: „Diese revolutionäre Umgestaltung kann nur durch die bewusste Massenaktion der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten erreicht werden und niemals durch bloße Verordnungen der Behörden der sozialistischen Gesellschaft.“ (S. 61)