Braunschweig

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Solidarität mit den Kollegen von BHW Zollern

Philipp Schwartz, Direktkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD, schreibt an die Kolleginnen und Kollegen: "Im Namen der MLPD und des REBELL Braunschweig-Wolfsburg und als Direktkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD zur Bundestagswahl möchte ich euch und euren Familien meine volle Solidarität im Kampf gegen die geplante Schließung des Werks in Braunschweig aussprechen.

Von MLPD und REBELL Braunschweig

Die Ankündigung der Schließung zeigt, was wir als Arbeiter auf die Versprechungen der Geschäftsleitung geben können. Selbst in schriftlichen Verträgen formuliert, ist die „Beschäftigungssicherung“ eine Methode, die Kollegen in Sicherheit zu wiegen. Wie viel Sicherheit sie wirklich bietet, sehen wir bei MAN, wo die „Schlechtwetterklausel“ in der Beschäftigungssicherung genutzt wurde, um die Vernichtung von 9500 Stellen voranzutreiben. Allein in Deutschland ist offen oder verdeckt der Abbau von Hunderttausenden Arbeitsplätzen geplant. Ihr steht in dieser Frage also nicht allein.

 

Wir brauchen weder leere Versprechungen der Geschäftsleitung noch „sozialverträgliche Lösungen“ für die Schließung. Was wir brauchen, ist der gemeinsame Kampf der Arbeiter um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz und für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Eure Corona-gerechten Aktionen waren genau richtig!

 

In diesem Sinne möchte ich euch ermutigen, euch nicht mit faulen Kompromissen abspeisen zu lassen, sondern weiter für eure Zukunft und die Zukunft der Jugend gegen diese Schließung zu kämpfen. Bei weiteren Aktionen werden wir euch gern unterstützen. Bitte informiert uns."

 

Solidarische Grüße

Philipp Schwartz