Dokumentiert

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Vor einem Jahr: 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz

Vor einem Jahr, vom 19. bis 23. Februar 2020, trafen 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 19 Ländern zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz (IAC) in Vereeniging (Südafrika) zusammen.

Rote Fahne
Vor einem Jahr: 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz
Transparent an der Stadthalle von Vereeniging, dem Veranstaltungsort der 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz 2020 (rf-foto)

Sie tauschten Erfahrungen aus, vertieften ihre Kontakte und rangen um zukunftsweisende Beschlüsse. Im Mittelpunkt stand die Verabschiedung des Kampfprogramms, die Wahl einer gestärkten Koordinierung und der Verpflichtung, auf einer gegen den Antikommunismus gerichteten Grundlage zu arbeiten.

 

Die Konferenz war eng verbunden mit aktuellen Kämpfen der Automobilarbeiter - wie mit dem der SCAW-Metals-Arbeiter in Südafrika, die damals seit über sechs Wochen gegen eine 13-prozentige Lohnkürzung und die Entlassung aller NUMSA3-Mitglieder streikten. Ihr Streikführer sieht in der IAC den Geist von Karl Marx' Losung „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“ verwirklicht.

 

Den Erfolg der Konferenz bestätigen auch Teilnehmer aus Deutschland. „Wir brauchen die Gesamtheit der Erfahrungen der Arbeiter, um die richtigen Schlussfolgerungen für unsere Kämpfe ziehen zu können“, so die IAC-Konzernsprecherin für die Daimler-Belegschaften. „Ich bin positiv überrascht, weil die Frauenfrage auf dem IAC eine wichtige Rolle spielte“, meint eine Aktivistin der kämpferischen Frauenbewegung aus Stuttgart.

 

Hier ein Filmdokument von der 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz.

 

Die 48-seitige Dokumentation gibt einen tiefen Einblick in die Ergebnisse der Konferenz, bietet Stimmen von Teilnehmern, Ausschnitte aus Themenforen, Konzernforen und Länderberichten, ebenso wie Fotos zu den verschiedenen Highlights. Dokumentiert sind das Internationale Kampfprogramm und der Aufruf zur Internationalen Einheitsfront. Also nicht nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch für alle Interessierten, die wissen wollen, was bei der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika los war. Die Dokumentation ist geeignet, um gerade in der jetzigen Zeit die Ergebnisse mit Kolleginnen und Kollegen vertieft zu verarbeiten und um die internationale Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Der Preis der Dokumentation beträgt 2,50 Euro plus Porto. Bestellung bitte an info@iawc.info