Antikommunismus

Antikommunismus

Gleichsetzung der MLPD mit faschistischen Terroristen ist nicht zu tolerieren

Den folgenden Brief hat Reinhard Funk für das Zentralkomitee der MLPD an Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung geschrieben.

Von Reinhard Funk

Er bezieht sich dabei auf ihren unverschämten Beitrag in der Frankfurter Rundschau vom 21. Februar (siehe hier):

 

"Guten Tag Frau Kahane, mit Erstaunen habe ich Ihren Beitrag 'Mehr als Tränen von Krokodilen' in der Frankfurter Rundschau vom 21. Februar 2021 gelesen. Sie bringen es darin fertig, der MLPD vorzuwerfen, das Gedenken an das abscheuliche faschistische Massaker von Hanau vom 19. Februar 2020 zu missbrauchen – und nennen die MLPD in einem Atemzug mit dem faschistischen IS. Sie werfen diesen sehr weitgehenden Vorwurf einfach in den Raum, bleiben aber jeglichen Beweis, worin dieser Missbrauch bestehen soll, schuldig. Dazu erheben Sie den ungeheuerlichen Vorwurf gegenüber der MLPD 'antisemitisch' zu sein. Auch hier ohne den geringsten Anflug eines Belegs. Über die Beurteilung der MLPD, dass es sich bei Israel um einen 'imperialistischen Staat' handelt, kann man sicherlich streiten, aber mit Antisemitismus als einem Angriff auf Juden als religiöse Volksgruppe oder der Infragestellung des Existenzrechts Israels hat das nicht das Geringste zu tun.

 

Wie Sie eigentlich wissen müssten, setzt sich die MLPD seit Jahrzehnten aktiv und selbstlos gegen faschistischen Terror und faschistische Kräfte und deren Propaganda ein – ob durch den NSU, Halle, Kassel oder in Hanau. Uns mit faschistischen Terroristen in einen Topf zu werfen, ist eine bösartige Unterstellung und Diffamierung, die wir nicht tolerieren. Wir haben uns auch an die Frankfurter Rundschau gewandt … .

 

Ich fordere Sie auf, Ihre Anschuldigung öffentlich zurückzunehmen und sich für diese Entgleisung zu entschuldigen.

 

Mit befremdeten Grüßen
Reinhard Funk