Myanmar

Myanmar

Faschistische Militärjunta lässt scharf schießen – 38 Tote an einem Tag

Am gestrigen 3. März wurde in den großen Städten des Landes mit scharfer Munition auf die Menschen – die immer noch in Massen demonstrieren – geschossen. Es gab 38 Tote. Insgesamt stieg die Zahl der Opfer auf 59. In den Kliniken liegen noch viele Schwer- bis Schwerstverletzte mit Kopf – oder Brusttreffer. Viele schweben in Lebensgefahr.

Rote Fahne

Selbst vor Sanitätern und Krankenhäusern machte die Soldateska nicht halt. Sanitäter wurden attackiert und beschossen. In Krankenhäusern wurde das Personal verprügelt.

 

Die Junta unter General Ming Aung Hlaing ist offensichtlich so unter Druck der demonstrierenden Massen auf der Straße geraten, dass ihr nur noch das Mittel brutaler Gewalt bleibt. Trotzdem gehen die Menschen – täglich sind es Zehntausende – mit den Slogans: „Wir sind wie Wasser“ und: „Ihr könnt uns nicht stoppen“ auf die Straße. Die Werktätigen Massen in Myanmar stehen gegen das faschistische Regime auf. Die Lösung liegt allerdings nicht in der Wiedereinsetzung der abgewirtschafteten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, sondern in der Stärkung revolutionärer und marxistisch-leninistischer Kräfte.