Duisburg – Niederrhein - Oberhausen

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Nein zum Ausbeutungsprogramm von MAN ES / VW!

Die Ausbeutungsoffensive von MAN ES sieht für den Standort Oberhausen so aus:

Von Korrespondenten
Nein zum Ausbeutungsprogramm von MAN ES / VW!
Kollegen von MAN Oberhausen bei einem Arbeitskampf vor einigen Jahren (rf-foto)

318 von rund 1700 Arbeitsplätzen sollen vernichtet werden. Das Urlaubsgeld wird um 75 Prozent, das Weihnachtsgeld um 50 Prozent gekürzt; der Flächentarifvertrag von Bayern wird übernommen; eine ERA-Neueingruppierung für 2022 vorbereitet. Das tarifliche Zusatzgeld von 376 Euro wird für Auszubildende, Kollegen in Altersteilzeit und Nichtmitglieder der IG Metall gestrichen - eine gezielte Spaltung der Belegschaft!

 

Betriebsrat und IG-Metall-Führung haben der bundesweiten Vernichtung von 1520 Arbeitsplätzen bei MAN ES (VW) sowie Lohnkürzungen und Steigerung der Ausbeutung im Umfang von 450 Millionen Euro bis 2024 zugestimmt, und das, ohne wirkungsvolle Kampfmaßnahmen zu organisieren. Kurz vor Weihnachten inszenierte die IG-Metall-Führung Mülheim-Essen-Oberhausen hektisch eine namentliche „Abstimmung“ als „Meinungsäußerung“ per Briefwahl. Wohl auch in der Hoffnung, Kritiker ihrer Politik mundtot zu machen. Nicht mal die Hälfte der IG-Metall-Mitglieder hat sich an dieser Scheinabstimmung beteiligt. Und davon hat etwa ein Fünftel mutig namentlich mit „Nein“ gestimmt.

 

Die Klassenzusammenarbeit von Betriebsrat und IG-Metall-Führung nützt nur den Kapitalisten. Sie hat die Aufgabe, Kämpfe zu vermeiden und die Perspektive des echten Sozialismus zu verbauen. Deshalb ist es wichtig, gegen die Klassenzusammenarbeit einzutreten und die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ zu stärken - auch wenn man selbst kein Kommunist ist.

 

 

  • Nein zum Ausbeutungsprogramm von MAN ES/VW!
  • Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!
  • Für volle Durchsetzung der 4 Prozent!
  • 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!
  • Herabsetzung des Rentenalters auf 55 Jahre für Schicht- und Schwerarbeiter – bei vollem Rentenausgleich!
  • 10 Prozent Ausbildungsquote in der Großindustrie, unbefristete Übernahme nach der Ausbildung!
  • Ersatzarbeitsplätze in Zukunftstechnologien!