101 Jahre Rote Ruhrarmee

101 Jahre Rote Ruhrarmee

„Nichts ist vergessen! Niemand wird vergessen!“

Vor 101 Jahren, am 13. März 1920, führten ultrareaktionäre Kräfte des preußischen Junkertums, des Militarismus und der Großindustrie unter Führung von Kapp und Lüttwitz einen faschistischen Putsch durch und stürzten die SPD-geführte Regierung in Berlin.

Von Rote Fahne Redaktion
„Nichts ist vergessen! Niemand wird vergessen!“
Wie hier 2018 auf dem Friedhof Horst-Süd in Gelsenkirchen, wird auch in diesem Jahr der tapferen Kämpferinnen und Kämpfer der Roten Ruhrarmee gedacht werden. Natürlich unter Corona-Schutz und mit Abstand (rf-foto)

Dagegen streikten in ganz Deutschland die Arbeiter. Die Faschisten wollten den Streik zusammenschießen. Doch die Arbeiter bewaffneten sich.

 

100.000 Bergleute, Stahlarbeiter, Frauen schlossen sich in der Roten Ruhrarmee zusammen. Eine proletarische Einheitsfront aus den verschiedenen Gewerkschaften und Parteien brachte in einem bewaffneten Kampf dem Putsch eine Niederlage bei. Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen und Parteilose kämpften gemeinsam. Sie proklamierten: „Wir kämpfen nur für unsere Ideale, die die der ganzen Menschheit sein müssten. Für ein freies Volk auf freiem Grund!“

 

Daran erinnern verschiedene fortschrittliche Organisationen und Einzelpersonen, fortschrittliche Kommunalwahlbündnisse, Freidenker, Aktivistinnen und Aktivisten der Montagsdemonstrationen, der Jugendverband REBELL, die fortschrittliche Bergarbeiterinitiative Kumpel für AUF, die MLPD sowie verschiedene Wählerinitiativen der Internationalistischen Liste/MLPD in diesem Jahr.

 

Sie halten damit – auch in Corona-Zeiten – die Tradition der jährlichen Gedenken an die Kämpferinnen und Kämpfer der Roten Ruhrarmee wach.

 

Wann und wo?

  • Gelsenkirchen: 13. März, 13 Uhr, am Mahnmal auf dem Friedhof Horst-Süd. Treffpunkt ist um 12.45 Uhr am Parkplatz Friedhof Horst-Süd.
  • Köln: 13. März, von 15 Uhr bis 16 Uhr, am Kürassierdenkmal in Köln-Deutz.
  • Witten: 13. März, 15 Uhr, am Gedenkstein Friedhof Witten-Heven, Steinhügel/Billerbeckstraße
  • Hamm-Bossendorf: 13. März, um 14 Uhr, am „Grab in der Haardt“.
  • Essen: 14. März, von 11 Uhr bis 12 Uhr, am Wasserturm am Steeler Berg.
  • Herne: 13. März, 11 Uhr, am Eingang des Hauptfriedhofs an der Wiescherstraße.
  • Bottrop: 12. März, 12 Uhr, Westfriedhof, Westring 45.
  • Duisburg: 14. März, 11 Uhr, Friedhof Alt-Walsum, Königstraße 92, 47178 Duisburg.

 

Alle Veranstaltungen finden unter Corona-Schutzmaßnahmen statt. Bitte Mund-Nasenschutz mitbringen und tragen.