Marxismus-Leninismus

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Stalin zum Antisemitismus

Auf eine Anfrage der Jüdischen Telegrafenagentur aus Amerika antwortete Josef Stalin 1930:

Von gos / lg
Stalin zum Antisemitismus
Als Marxist-Leninist lehnte Josef Stalin jede Form des Antisemitismus entschieden ab (foto: Bundesarchiv, Bild 183-R80329 / CC-BY-SA 3.0))

Hiermit beantworte ich Ihre Anfrage. Der National- und Rassenchauvinismus ist ein Überrest der menschenfeindlichen Sitten aus der Periode des Kannibalismus. Der Antisemitismus als extreme Form des Rassenchauvinismus ist der gefährlichste Überrest des Kannibalismus.

 

Der Antisemitismus dient den Ausbeutern als Blitzableiter, der die Schläge der Werktätigen vom Kapitalismus ablenken soll. Der Antisemitismus ist eine Gefahr für die Werktätigen, denn er ist ein Irrweg, der sie vom rechten Wege abbringt und sie in den Dschungel führt. Darum sind die Kommunisten als konsequente Internationalisten unversöhnliche und geschworene Feinde des Antisemitismus.

 

In der UdSSR wird der Antisemitismus als eine der Sowjetordnung zutiefst feindliche Erscheinung vom Gesetz aufs strengste verfolgt. Aktive Antisemiten werden nach den Gesetzen der UdSSR mit dem Tode bestraft."

 

Zum ersten Mal veröffentlicht in der „Prawda“ Nr. 329, 30. November 1930. Stalin Werke Band 13, Seite 24


Dazu muss man wissen, dass „aktive Antisemiten“ in Russland vor und auch nach der Oktoberrevolution Pogrome gegen Juden verübt haben.