Internationalistische Liste / MLPD

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Zwei aus dem Süden sammeln Unterschriften für den Osten

Wir zwei aus dem Süden machten uns auf, die Genossinnen und Genossen in Brandenburg zu unterstützen, Unterschriften für die Wahlzulassung zur Bundestagswahl zu sammeln.

Korrespondenz aus Reutlingen

Die bürgerlichen Parteien und die Regierung sind bei vielen Bürgern unten durch. So stieß unsere Ansprache, dass wir dieser Korruption, wie bei der Maskenbeschaffung durch Parlamentarier, den Kampf ansagen, auf volle Zustimmung. Zu kämpfen hatten wir mit der Konsequenz: „Diesmal gehe ich nicht wählen“ oder: „Von Politik habe ich die Schnauze voll“. Mehrere konnten wir zu einer Unterschrift überzeugen: „Wenn Sie nicht wollen, dass es so bleibt; wenn sich grundsätzlich etwas ändern soll, dann unterstützen Sie, dass wir kandidieren und den Gedanken an eine sozialistische Alternative verbreiten können“.

 

Empört sind wir, dass wir von der Security eines Einkaufscenters und der gerufenen Polizei einen Platzverweis mit Androhung einer Anzeige erhielten. Dass wir trotz Corona-Bedingungen Tausende Unterschriften sammeln müssen, ist schon eine Wahlbehinderung. Fußgängerzonen sind zur Zeit wegen geschlossener Läden oft leer oder wegen der Konzentration des Einzelhandels auf die großen Einkaufszentren entvölkert.

 

Um überhaupt Menschen zu treffen, sind wir auf Supermarktparkplätze angewiesen, die sich zum öffentlichen Raum entwickelt haben. Über das kapitalistische Eigentumsrecht werden dann aber - wie mit dem Platzverweis - demokratische Grundrechte ausgehebelt. Ein Grund mehr, die sozialistische Freiheitsidee zu verbreiten und erst recht Unterschriften für die Wahlzulassung und gegen Antikommunismus zu sammeln.