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Direkter Zugang zu Abdullah Öcalan: Wie steht es um seinen Gesundheitszustand?

Zirka 100 Menschen, überwiegend kurdischer Herkunft, brachten am 17. März trotz starker Kälte bei einer kurzen Kundgebung vor dem Hauptbahnhof Mannheim ihre Sorge um den Gesundheitszustand von Abdullah Öcalan zum Ausdruck.

Korrespondenz aus Heidelberg
Direkter Zugang zu Abdullah Öcalan: Wie steht es um seinen Gesundheitszustand?
Bild von der Kundgebung (rf-foto)

Seit Tagen kursieren Gerüchte, er sei im Gefängnis auf der Insel Imrali verstorben. Es gab solidarische Grußworte von der Linkspartei und von einem Vertreter der MLPD, dessen Rede auch Zwischenapplaus bekam. Er forderte den Abbruch aller wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen der Bundesregierung mit dem faschistischen Erdoğan-Regime und den sofortigen Stopp von Waffenexporten an die neuimperialistische Türkei.

 

Fast alle Redebeiträge, auch die des kurdischen Hauptredners, wurden in Deutsch vorgetragen. Gemeinsam wurden Spekulationen zurückgewiesen. Im Beitrag der MLPD wurde der direkte Zugang seiner Rechtsanwälte zu Öcalan gefordert, um sich Gewissheit über seinen Gesundheitszustand verschaffen zu können. Es wurde dabei auch darauf hingewiesen, dass es sich bei den in Gang gesetzten Spekulationen um ein perfides Manöver psychologischer Kriegsführung handeln könnte.