Fridays for Future

Fridays for Future

Antikommunistische Attacken zurückgewiesen

In Wuppertal fanden anlässlich des Fridays-for-Future-Aktionstages drei Veranstaltungen in Barmen, Vohwinkel und Elberfeld mit zusammen laut Veranstalter 500 Teilnehmern statt.

Von einem Korrespondenten

In Elberfeld waren auch wir von der MLPD vor Ort. Kaum begannen wir mit dem Verteilen von Flyern für das Buch "Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?", wurden wir auch schon von Ordnern der Veranstaltung aufgefordert, dies zu unterlassen. Da wir dies mit dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ablehnten, drohte uns die Veranstaltungsleitung mit Polizei und Klage. Unbeeindruckt bestanden wir weiter auf unser Recht. Nach kurzer Diskussion zog schließlich der Veranstaltungsleiter davon, um über das Mikrofon die Teilnehmer darüber aufzuklären, dass wir Flyer verteilen würden, welche die Leitung ablehne. Aber leider könne man niemanden davon abhalten, diese trotzdem zu nehmen.

 

Trotz dieses antikommunistischen Verhaltens der Veranstalter gelang es uns, am Rande der Veranstaltung eine Anzahl von Infomaterial zu verteilen. Zudem wurden einige ausführliche Gespräche geführt und Unterschriften sowohl für die Wahlzulassung wie auch für die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" gesammelt. In den Redebeiträgen, u.a. von Vertretern der GEPA und des Wuppertal-Institutes, wurden zwar die Umweltprobleme generell und auch die Ursache im Streben nach Maximalprofiten angesprochen, jedoch immer wieder betont, dass nur im gemeinsamen Aktionen mit Wirtschaft und (bürgerlichen) Parteien eine Trendwende möglich sei.

 

Ganz klar wird hier Augenwischerei betrieben, werden die realen Zukunftsängste der Jugendlichen und Kinder für die Propagierung der Beibehaltung des kapitalistischen Systems missbraucht.