Nürnberg

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Dem Ziel ein gutes Stück näher gekommen

Um unsere Ziele bei der Sammlung von Unterstützungsunterschriften für die Wahlzulassung der Internationalistischen Liste/MLPD zur Bundestagswahl zu erreichen und zur Gewinnung weiterer Mitstreiter in der Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ machten wir letzten Samstag einen Einsatz mit Infotisch an einem Einkaufscenter in der Nürnberger Altstadt, an welchem wir bisher noch nicht aufgetreten waren.

Korrespondenz

Wir wählten diesen Platz bewusst, weil er im Wahlkreis Nord liegt, dem Wahlkreis unseres Direktkandidaten Michel Barimis. Selbstverständlich trugen wir FFP2-Masken und sprachen die Passanten mit angemessenem Abstand an.

 

Der Einsatz ging über vier Stunden in zwei Schichten. Das war eine gute Einteilung, denn es war ziemlich kalt mit nur 3°C plus. Wir erweckten großes Aufsehen, konnten bestimmt über 150 Personen ansprechen. Schon mit der Ansprache, dass wir hier Unterschriften für die Wahlzulassung der echten linken Alternative Internationalistische Liste/MLPD sammeln, war eine polarisierende Herausforderung.

 

So gab es natürlich eine bestimmte Anzahl, die abwinkten, die sagten, dass sie keine Zeit hätten und schnell weiter gingen. Es gab auch einige antikommunistische Kommentare, wie „das hatten wir schon 40 Jahre“. In den Gesprächen schälten sich dann einige wichtige Argumente heraus. Etlichen war es wichtig, dass gerade wegen der Rechtsentwicklung der bürgerlichen Parteien, insbesondere der Förderung der AfD, links eine entschiedene Kraft in Erscheinung treten muss. Einige unterschrieben bewusst, damit eine revolutionäre Partei – und damit die gesellschaftliche Alternative des echten Sozialismus – zur Wahl steht. Einige unterschrieben, weil sie das gescheiterte Krisenmanagement der Regierungen satt haben und unsere Forderungen zur Pandemie richtig finden. Die relativ meisten gaben ihre Unterschrift gegen die undemokratische Wahlbehinderung, insbesondere viele Jugendliche, auch wenn sie noch nicht alle schon die MLPD gekannt haben.

 

Gut war, dass unser Direktkandidat selber in der ersten Schicht dabei war. Wir gewannen knapp 50 Unterschriften für die Wahlzulassung.