Löhne

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Ein Grund mehr für kräftige Tariferhöhungen

2020 sind die Löhne das erste Mal seit 2007 gesunken. Selbst die Nominallöhne sanken im Vorjahresvergleich um durchschnittlich 0,7 Prozent pro Monat, während die Verbraucherpreise um ein halbes Prozent anstiegen. Die Reallöhne gingen also um 1,1 Prozent gegenüber 2019 zurück! Ernsthaft jammert die Bundeskanzlerin gestern als Dienstleisterin deutscher Monopole, dass der Oster-Lockdown maßgeblich deshalb zurückgenommen werden müsse, weil „viel zu viele Fragen von der Lohnfortzahlung durch die ausgefallenen Arbeitsstunden ..." so kurzfristig nicht hätten gelöst werden können. Nicht mal die acht Stunden Arbeitszeit am Gründonnerstag hätten die Konzerne finanzieren können?! Pfui Teufel, solche Geizkragen! Kapitalistischer Konkurrenzkampf, wie er leibt und lebt. Ein Grund mehr für kämpferische Tarifrunden!