Neue Enthüllungen

Neue Enthüllungen

KSK hat mehr als 40 Prozent seiner Aufträge rechtswidrig vergeben

Die Enthüllungen über die "Eliteeinheit" Kommando Spezialkräfte (KSK) reißen nicht ab. Seit 2014 hat das KSK Aufträge an Firmen vergeben, ohne sich dabei an geltende Vergaberichtlinien zu halten. Der Befund einer internen Überprüfung der Bundeswehr: Mehr als 40 Prozent der für das KSK abgeschlossenen Verträge wurden rechtswidrig vergeben. Statt mehrere Angebote einzuholen oder einen Auftrag auszuschreiben, wurden Aufträge beim KSK immer wieder "freihändig" vergeben - und zwar im großen Stil und über Jahre hinweg - u.a. an gute Bekannte und ehemalige KSK-Angehörige.