Hamburg

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Solidarität für Musa Aşoğlu

Die Volksfront von Hamburg protestierte am 20. März mit dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen vor dem Hamburger Gefängnis Billwerder.

Von einem Korrespondenten aus Augsburg

Musa ist ein Revolutionär aus Anatolien, der seit jungen Jahren in den Niederlanden lebte. Er wurde in der BRD zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er wird in der JVA Billwerder, wo er eingesperrt ist, drangsaliert und von der Anstaltsleitung seiner Rechte beraubt.

 

Musa wurden keine bürgerlichen türkischsprachigen Zeitschriften mehr ausgehändigt, später auch nicht mehr das Gefangenen-Info. Teilweise werden Postkarten eingesackt und zurückgehalten, genauso wie Briefe, wie zum Beispiel vom Volksrat der Suryoye in Europa von und an ihn. Und als wäre das nicht schon genug, werden ihm von den zwei Stunden, die ihm monatlich für Besuche zur Verfügung stehen, öfter mal zehn Minuten gestohlen.

 

Bei der Aktion wurden sowohl eine Erklärung vom Volksrat der Suryoye in Europa vorgetragen als auch Lieder gesungen, Gedichte gelesen, Plakate und Transparente gezeigt, als auch Freiheit für alle politischen Gefangenen gerufen. Es beteiligten sich insgesamt 65 Personen an der Kundgebung aus verschiedenen linken und antifaschistischen Organisationen.