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Empörung über "Querdenker"-Demo und Verhalten der Polizei

Über die gestrige "Querdenker"-Demo in Stuttgart herrscht unter Demokraten, Antifaschisten und Leuten mit Verantwortungsbewusstsein für den Gesundheitsschutz zu Recht helle Empörung.

Rote Fahne
Empörung über "Querdenker"-Demo und Verhalten der Polizei
Querfront-Ordner und Polizist in fragwürdiger Verbrüderungsszene (screenshot)

Abstoßender Egoismus - ohne Masken, ohne Abstand. Es ist ja nicht so, dass sich diese Egozentriker nur selbst und gegenseitig gefährden - sie gehen - zumindest teilweise - in ihre Familien zurück und am Dienstag wieder arbeiten. Durchsetzt ist dieser Aufmarsch mit Faschisten aller Art. Polizei und Staatsapparat verhalten sich ignorant und passiv.

 

Auf Twitter schreibt Jörg Kachelmann: "Ich kann das institutionalisierte und strukturelle Staatsversagen im Umgang mit dem Rechtsextremismus nicht mehr sehen & nicht mehr kommentieren. Soll sich doch die Polizei die Uniformen ausziehen und sich solidarisieren, dann muss kein Schein mehr gewahrt werden." Auf dem Bild ist es schon fast so weit: Querdenker-Ordner und Polizist verbrüdern sich! Es ist ein Screenshot aus einem Amateur-Video eines Antifaschisten auf Twitter.

 

"Wie kann man es eigentlich Woche für Woche zulassen, dass verstrahlte "Querdenker" bei ihren Virus-Partys auf sämtliche Regeln spuckend Menschen gefährden und als Staat gleichzeitig erwarten, dass der seit Monaten solidarischen Mehrheit nicht komplett der Kragen platzt?! #s0304" - so ein weiterer Tweet.