Darmstadt

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„‘Querdenkern‘ entgegentreten, kein Platz für Eure Hetze“

Am Sonntag, 28. März, ging es in Darmstadt gegen Corona-Leugner.

Korrespondenz

Unser grüner Oberbürgermeister wollte „alle Möglichkeiten nutzen, um Auseinandersetzungen … zu verringern“. Grund: 900 Corona-Leugner wollten an diesem Tag nach Darmstadt kommen. Neben zwei kleinen Gegendemos hatte das „Bündnis gegen Rechts Darmstadt-Dieburg“ eine Gegenkundgebung und Gegendemo mit 500 Teilnehmern angemeldet. Bei den Corona-Leugnern waren – trotz Bekanntgabe mehrerer prominenter Redner in der örtlichen Presse - 400 Leute gekommen. An Gegendemonstrantinnen und Gegendemonstranten waren es über 600. Bei der Demo in Richtung Corona-Leugner waren sogar geschätzt 700 bis 800 Leute unterwegs. Auch mit Riesenaufgebot dabei waren - bei warmem Sonnenschein schwitzend - viele Polizisten und Polizistinnen in ihren schweren, schwarzen Monturen.

 

Das Motto der Gegendemonstranten lautete „‘Querdenkern‘ entgegentreten, kein Platz für Eure Hetze“. Das Ergebnis von „Nachdenken statt ‚Querdenken‘“ führte auch zum Gedanken: „Kein Platz für Verschwörungstheorien“ und aus dem Odenwald hieß es: „Gib Nazis keine Chance. Niemand, der die Grundrechte einfordert, ist gezwungen, mit Nazis auf die Straße zu gehen.“ Vorgetragen wurde, dass in dieser Pandemie ein Teil der Ausbeutung sichtbarer wird. Unter anderem wurde gefordert: Mehr Personal und höhere Löhne in der Pflege.

 

Die Demonstranten sollten dies alles nach der Demo weiter in der Familie, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz diskutieren. Es soll darum gehen, Antisemitismus, Antiziganismus und überhaupt jeder Form von Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten..

 

Wir Vertreter der MLPD sammelten einige Unterschriften für die Zulassung der Internationalistischen Liste/MLPD zur Bundestagswahl im Herbst und für die  Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“. Wir waren die einzigen, die ein inhaltliches, mit „MLPD“ unterschriebenes Schild, hoch über die Köpfe hielten, das viel beachtet war. „Impfen, Testen, Maske tragen“ und „Keinen Fußbreit den Faschisten“ sowie „Gesundheit vor Profite – für einen zwei- bis dreiwöchigen Lockdown auf Kosten der Konzerne!“