Ostermarsch

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Duisburg: „Atomwaffenverbot umsetzen. Abrüsten. Klima schützen“

Ca. 150 bis 200 Menschen versammelten sich in Duisburg am Kuhtor - und das trotz steigender Inzidenzzahlen. Es gab verschiedene Informationsstände: Friedensforum, Seebrücke, Solidarität International, Internationalistisches Bündnis, VVN, DfG/VK. Als Parteien waren vertreten: DKP, Linkspartei und MLPD.

Von einer Korrespondentin von der Umweltgewerkschaft
Duisburg: „Atomwaffenverbot umsetzen. Abrüsten. Klima schützen“
Die beiden Tafeln erregten Interesse (rf-foto)

Auf der Bühne gab es ein Grußwort von A. Wagner, DGB-Niederrhein, die u. a. forderte: „Das Atomwaffenverbot muss umgesetzt werden“. Genau dazu hatten wir uns eine Tafel gebastelt - mit dem Text aus dem Programm der Umweltgewerkschaft, Hauptforderung Nr. sieben: „Sofortige weltweite Stilllegung und Entsorgung aller Atomanlagen auf Kosten der Betreiber! Verbot und Vernichtung aller atomarer, biologischer und chemischer Waffen!“

 

Außerdem fanden wir es wichtig, einen Bezug zur aktuellen Corona-Situation herzustellen und haben eine zweite Tafel: „Aufhebung des Patentschutzes! Impfstoff sofort für alle Bedürftigen in allen Ländern der Welt!“ erstellt. Mit diesen beiden Tafeln und meiner grünen Weste erregten wir einige Aufmerksamkeit. Einige Passanten blieben stehen und lasen den Text. Ein paar fragten auch genauer nach. So konnte ich erklären, dass dies aus dem Programm der Umweltgewerkschaft sei, die er offensichtlich noch nicht kannte.

 

Die grüne Weste schien auch der Frau vom WDR zu gefallen, da sie auf der Demo uns - zusammen mit der Trommelgruppe - filmte und es in der Lokalzeit und auch in der Aktuellen Stunde gezeigt wurde. So konnten 40.000 (wenn auch nur kurz) mal sehen, dass es außer den vielen Fahnen und einigen großen Transparenten auch noch was anderes gibt.