Indonesien

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Teile Indonesiens versinken in Sturzfluten

Mehr als 75 Menschen sind gestorben und Dutzende werden noch vermisst, nachdem Sturzfluten und Erdrutsche den Osten Indonesiens und das benachbarte Osttimor heimgesucht haben.

Korrespondenz

Die durch sintflutartige Regenfälle ausgelösten Überschwemmungen haben auf den Inseln von Flores in Indonesien bis Osttimor Verwüstung und Zerstörung angerichtet und Tausende zur Flucht getrieben. Die Sintflut und die anschließenden Erdrutsche ließen Dämme überlaufen, so dass Tausende von Häusern überflutet wurden und die Rettungskräfte Mühe hatten, zu den eingeschlossenen Überlebenden vorzudringen.

 

Tödliche Erdrutsche und Sturzfluten sind auf dem südostasiatischen Archipel an der Tagesordnung. So gibt es auch aktuell einen Bericht und einen Videoclip auf der Homepage von „Solidarität International – SI ( eV. )“ von Überschwemmungen in Zentral-Java. Die Katastrophenbehörde des Landes schätzt, dass 125 Millionen Indonesier - fast die Hälfte der 270 Millionen Bevölkerung - in erdrutschgefährdeten Gebieten leben. Die Katastrophen werden laut Umweltschützern oft durch die Abholzung der Wälder und Versiegelung großer Flächen verursacht. Eine Hauptursache ist die Erderwärmung und die damit verbunden Erwärmung des indischen Ozeans bis zu 2,5 Grad Celsius über normal. Gigantische Wassermassen sind in der Atmosphäre, das ganze regionale Klima von Regen- und Trockenzeit hat sich verändert, mit verheerenden Überflutungen, wie auch in Bangladesch und Australien.